Meinen die das ernst?

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Manche Menschen wollen einfach dem Rest der Menschheit auf den Sack gehen, jedenfalls bin ich mir im Falle von PETA nicht mal mehr sicher ob es sich um das ernsthafte verfolgen einer Agenda, oder um eine Art von psychotisch-entgleistem Über-Trolling handelt.

Ich meine: Jetzt echt mal wie kann man Leute als Tierschutz-Vereinigung ernst nehmen die meinen Tiere von der Straße retten zu müssen, nur um dann beispielsweise 602 von 733 Hunden, oder 1.045 von 1.110 Katzen höchst selbst einzuschläfern? Das ist immerhin eine mittlere Tötungsrate von ca. 88%!* Da wirken die anderen Eskapaden der selbst-erklärten Karnickel-Messiah – wie zum Beispiel die Verurteilung von Pokémon wegen Promotion von Tierkämpfen (mehr dazu gleich) – als würden sie angenehm von geistiger Gesundheit zeugen.

 

Nachdem ich jetzt mit dem allgemeinen Geprangere, können wir uns ja dem Tagesthema widmen: Propaganda!

Da PETA eine „gemeinnützige Organisation“ ist und deswegen über keinerlei regulärer Einnahmequellen verfügt, müssen sie sich über Spenden finanzieren. Und wie zieht man – meist jugendliche – Gutmenschen auf seine Seite? Ganz einfach: Man nehme eine beliebt/bekannte Spieleserie – sagen wir mal Pokémon – und oktroyiere ihr irgendeinen aus dem Arsche gezogenen Tierquälerei-Vorwurf auf und voilà: Man hat Pokémon Black&Blue! Die Story in der Kurzzusammenfassung: Pikachu hat keinen Bock mehr auf das Kämpfen und entkommt seinem Trainer. Was folgt sind 15 furchtbar unintensive, langweilige und extrem facepalm-induzierende Minuten eintönigen Gameplays, wobei es wenigstens nicht an Moralpredigten und ekligen Videos mangelt, weil Tierfolter-Videos und Propaganda genau das sind, was ich mir als Belohnung für einen gewonnenen Kampf so wünsche!

ASH

Der Grund für den ganzen Schwachsinn fasse ich mal in den Worten Petas selbst zusammen: „[…]Die Art auf welche Pokémon in Pokébälle gestopft werden ist vergleichbar, wie Zirkuselefanten in der realen Welt Tricks beigebracht werden, in Zugwagons angekettet werden sie nur herausgelassen um verwirrende und oft schmerzvolle Kunststücke zu vollführen die ihnen unter Einsatz von scharfen, stählernen Ankus, sowie Elektroschockstäben beigebracht wurden.[…]“**

Ich kann hier nur für mich selbst sprechen, aber ich habe in einem Pokémon Spiel noch nie mein Karpador mit einem Stahlhaken malträtiert.

Am besten fast es aber das hier zusammen: „PETA erwähnten in ihrem Statement nicht wie viele echte, lebende, atmende, auf ihre Rettung wartende Tiere starben, während die Organisation ihr Geld und ihre Zeit dazu verwendeten gegen ein fiktives Werk zu protestieren.“**

Insgesamt vergebe ich an Pokémon Black&Blue eine Punktzahl von 3 ausgeweideten Pikachus; kann man schon mal spielen wenn man bescheuert oder von Geburt an psychisch gestört ist.

 

 

Apropos gestört, gestört müsste man auch sein um zu kochen wie in Cooking Mama : Mama Kills Animals. In den Augen von PETA scheint kochen mit Fleisch immer auszusehen wie eine Kombination der schönsten Reaktorunfälle Chernobyls. Das Spielprinzip entspricht so ziemlich den vom Nintendo DS bekannten Cooking Mama Spielen, das heißt ihr bereitet ein Essen aus mehreren Zutaten zu indem ihr mit der Maus die entsprechend Bewegungen macht. Ich mag ja nicht genau wissen wie ein typisches Thanksgiving Dinner aussieht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht so viel Blut und Gekröse beinhaltet, ganz besonders wenn man Eier aufschlägt und das Endprodukt sieht bestimmt auch weniger grau und blasen-besetzt aus. Garniert wird der ganze Kackkuchen wieder mit üblen Schlachthaus-Szenen, bei denen man sich fragt wo zur Hölle man außerhalb von liberianischen Kannibalen Dörfern solche Drecksläden findet.dafuqkm

Lustigerweise sieht der Tofu-Truthahn den ihr im Anschluss fertigen dürft auch nicht viel appetitlicher aus als die Fleisch-Version. (Was in meinem Fall daran liegen könnte, dass man in der psychiatrischen Pflege so einige Geschichten hört und DAS VERDAMMT NOCHMAL AUSSIEHT WIE AUS KACKKNÖDELN GEKNETET!)

 KillingMama

Trotzdem mal einen Spieldurchgang wert, wenn ihr auf Schuldgefühle steht, oder schon immer einmal eine teilweise tote Pute blutig enthaupten wolltet; 6 19/29 von 15,666 Chernobyl Hühnchen!

 

 

Kommen wir jetzt zum letzten Spiel, und was für ein Spiel das ist!

Wenn ihr euch jetzt immer noch nicht sicher sein solltet, ob die Entwickler der PETA Werbespiele leicht (sprich: sehr) wahnsinnig sind oder nicht kann ich euch jetzt die Antwort im Flash-Format präsentieren.

In Mario kills Tanooki spielt ihr einen gehäuteten Waschbären der Mario auf der Jagd nach dem eigenen Fell – welches dieser ihr entwendet(-häutet) hat – hinterherhetzt.

Bei solchen Storylines würde sich selbst David Lynch nachts schlaflos im Bett herumwälzen. Ich meine: Heilige Scheiße ihr spielt eine gehäutetes Tier und jagt einen Klempner der eure Haut trägt durch höllisch anmutende Landschaften! Was haben die genommen und viel wichtiger: Wo krieg ich den Stoff her?

Garniert wird der ganze Wahnsinn dann mit folgendem Textfenster:

 Fuck you Mario

Fuck you Mario! This skin belongs to an animal!“.

Da haben die Baumkuschler neben dem nahezu soziopathen Maß an Hass auf alles was sich nicht die große Tierschützer Brandmarke auf den Arsch haben brennen lassen, auch noch einen Satzbaufehler erlaubt! Also da hörts dann aber auch wirklich auf.

666 von 666 gehäuteten-höllen-Zombie-Waschbären; ein derartiges Meisterwerk der Wahrheitsverdrehung und Tatsachen Falschauslegung muss man sich erst mal trauen unter PETA-Logo online zu stellen!

Jetzt mal ganz im Ernst: So sehr ich mich anfangs auch über diese Werbespiele aufgeregt habe, empfinde ich sie mittlerweile eher als eine Interessante Studie zum Thema Aktionismus und was dieser aus Menschen macht. Die Grenze zwischen gutgemeintem Engagement und dogmatischem Fanatismus ist erschreckend dünn und am Ende ist niemand der Sieger weder Aktionisten noch PETA-Gegner, am aller wenigsten jedoch ironischerweise die Tiere.

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*Nathan J. Winograd: Shocking Photos: PETA’s Secret Slaughter of Kittens, Puppies

(Huffington Post 15.04.2013)

**Animal Rights Group Attacks Pokemon For Promoting Animal Abuse

(Forbes 15.04.2013)

PETA-Alternativen:

Deutscher Tierschutzbund

Sea Shepherd Conservation Society

Pfotenhilfe Europa

Oder adoptiert einfach einen Hund, eine Katze o.ä. Aus einem Tierheim in eurer Nähe!

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