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Foodnetwork, ‚tis not.

Nope, it really isn’t.

Kochprogramme in Fernsehen und vor allem im Internet sind eine merkwürdige Sache. Die ursprüngliche Idee war höchstwahrscheinlich etwas in Richtung eines audiovisuellen Kochbuchs, in letzter Zeit ist die ganze Showse allerdings mehr oder weniger explodiert – sowohl in Produktionsqualität als auch reiner Quantität.

Der Kochbuch-für-Legastheniker-Aspekt ist dabei immer mehr von – sagen wir: Voyeuristischen Motiven – in den Hintergrund gedrängt worden. Für alle die keine Ahnung haben wovon zur Hölle ich Rede empfehle ich diese Southpark-Folge.

Jedenfalls gibt es auf YouTube jede Menge Kochshows, und der Aufhänger für diesen Post war ursrünglich mal mein Bedürfnis, euch meinen aktuellen Liebling der Medien-Blase vorzustellen. Über das Riverestaurant bin ich gestolpert, als ich eines späten Abends auf r/shittyfoodporn unterwegs war.

Wie man sich vom Namen des Fundorts schon denken kann, ist das hier nicht wirklich Low-Carb-Paleo-Vegan-Cuisine, eher so etwas wie die Vorhölle für die Herzkranzgefäße und/oder Bauchspeicheldrüse. Im Gegensatz zu z.B. EpicMealTime (Dritte Ebene der Hölle nach voriger, an den Haaren herbeigezogener Metapher) kann man bei diesem Stück Internetgold mit einer einzelnen Portionen jedoch nicht halb Äthiopien ernähren.
Der Koch hinter Rivestaurant kocht recht simple Comfort-Food Rezepte und die Produktion ist nicht überladener, die Kameralinse ins Essen drückender, Food-Porn wie das momentan überall sonst en vogue ist.

Das wärs auch schon, ich hab durch das ganze Geschreibe echt Kohldampf bekommen und muss noch die Müslitüte, die ich heute Morgen beim Versuch Kaffee zu kochen geschmolzen habe, vom Herd kratzen um was zu essen machen zu können.

In diesem Sinne: Guten Hunger und Thema der nächsten Woche ist Muk-Bang (falls ich nicht vorher durch ein Herdfeuer sterbe)!

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